BAHNHOF BÜRMOOS: ÖFFENTLICHKEIT WURDE HINTERS LICHT GEFÜHRT!
PLEITEN, PECH UND PANNEN-BAHNHOF BÜRMOOS: ÖFFENTLICHKEIT WURDE HINTERS LICHT GEFÜHRT
Wie die Beantwortung einer GRÜNEN-Anfrage von Verkehrsreferent Schnöll nun belegt, wurden seitens der Salzburg AG und des Landes zu den Problemen beim Neubau des Bahnhofs Bürmoos offenbar bewusst Falschinformationen verbreitet: „Beim Pleiten, Pech und Pannen-Bahnhof Bürmoos wurde die Öffentlichkeit bewusst hinters Licht geführt“, so der GRÜNE Verkehrssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. Wurde bisher von einem „üblichen Vorgang“ und einer „schrittweisen Inbetriebnahme“ gesprochen, sowie das Fehlen wichtiger Bauteile für die neue Signalanlage in Abrede gestellt, musste man genau das jetzt eingestehen. „Um den neuen Bahnhof nach monatelanger Verspätung überhaupt in Betrieb nehmen zu können, mussten Teile der Signalanlagen in Osthermiething und Trimmelkamm ausgebaut werden.“
Kein Ende des Schienenersatzverkehrs in Sicht – Kosten in Millionenhöhe
Entgegen den Ankündigungen, dass bis nach den Semesterferien wieder ein Vollbetrieb aufgenommen werden soll, wird aktuell nicht mal mehr ein konkretes Datum dafür genannt: „Jeder zweite Zug zwischen Oberndorf und Bürmoos wird weiter im Schienenersatzverkehr geführt. Dafür sind mittlerweile Kosten von über einer Million Euro angefallen. Und ein Ende des längsten Schienenersatzverkehrs in der Eisenbahngeschichte Österreichs ist weiter nicht in Sicht“, ärgert sich Heilig-Hofbauer, der eine möglichst rasche Aufnahme des Vollbetriebs fordert. „Die Fahrgäste haben ein Recht darauf, zu erfahren wann endlich wieder alle Züge im Normalbetrieb verkehren. Im Schienenersatzverkehr verlängert sich die Fahrzeit um fast 50 Prozent und macht den Öffentlichen Verkehr entsprechend unattraktiv. Dieser Zustand zieht sich jetzt schon mehr als ein Jahr und muss schnellstmöglich beendet werden“, so der GRÜNE Verkehrssprecher abschließend.
Rückfragen:
Simon Heilig-Hofbauer
Stv. Klubobmann
+43-650-4404111