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02.01.2015 Presseaussendung

POSITIVE ENTWICKLUNG BEI NATURA 2000

Blick über den See, auf dem zwei Segelboote schwimmen.

Neue Schutzgebiete für das Europäische Netzwerk vorgeschlagen

Das europäische Schutzgebiets-Netzwerk „Natura 2000“ ist ein wesentlicher Beitrag zur dauerhaften Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa.

 

„Dank des Entgegenkommens der GrundeigentümerInnen konnten nunmehr weitere Gebiete zur Ergänzung der Natura-2000-Gebiete vorgeschlagen werden“, erklärte Naturschutzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler.

 

Im Detail handelt es sich um Teile des Naturschutzgebietes Zeller See, speziell zur Erhaltung des dort vorkommenden seltenen Mooses, den geschützten Landschaftsteil Kopfweiden am Almkanal in der Stadt Salzburg zum Schutz des seltenen Juchtenkäfers, den Ostteil des geschützten Landschaftsteils Mooshammer Moor im Lungau zur Erhaltung einer seltenen Schmetterlingsart und die Pfarrkirche von St. Georgen bei Salzburg als überregional bedeutsame Wochenstube zweier Fledermausarten. Weiter konnten einige im Bundesbesitz befindliche Auwaldflächen im bisherigen Vogelschutzgebiet Salzach Auen nördlich von Salzburg als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) nominiert werden.

 

Im Einvernehmen mit den angrenzenden Gemeinden wird zudem das Natur- und Europaschutzgebiet „Nordmoor am Mattsee“ erweitert und somit ein durchgängig zusammenhängendes Ökosystem auf Salzburger und oberösterreichischer Seite etabliert. In Folge einiger Grundkäufe kann auch das bekannte und als Ausflugsziel beliebte Natura-2000-Gebiet Weidmoos in St. Georgen und Lamprechtshausen um einige Flächen erweitert werden.