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31.01.2013 Presseaussendung

PROTEST GEGEN FLUGLÄRMBELASTUNG IN SALZBURG

Seit 2007 ist der Verein „Anrainerschutzverband Salzburg Airport“ (ASA) aktiv. Ziel ist, die Fluglärmbelastung für die betroffene Bevölkerung im Raum Salzburg und Freilassing zu verringern. Weiteres Wachstum der Flugbewegungen will man nicht hinnehmen.

Astrid Rössler, Grüne Landessprecherin und Obfrau des Vereins „Anrainerschutzverband Salzburg Airport“, setzt sich zusammen mit der betroffenen Bevölkerung gegen die fortschreitende Expansion des Flugbetriebs und die damit verbundenen Fluglärmbelastungen ein. Die Initiative fordert ein anrainerverträgliches Betriebskonzept sowie einen Ausbaustopp des Flughafens und eine Deckelung der Spitzenbelastungen. Bisher bestand die Lösung für die steigenden Flugbewegungen im Wesentlichen darin, dass Flugrouten ohne Mitsprache der betroffenen Bevölkerung geändert wurden. So wurde die neue Tauernroute südlich der Stadt ohne Öffentlichkeitsbeteiligung erlassen, obwohl der Anrainerschutzverband wiederholt eine nachvollziehbare und transparente Prüfung durch unabhängige Sachverständige gefordert hat. Das Ergebnis ist, dass es weder eine verbindliche und messbare Entlastung der nördlichen Stadtteile gibt noch eine sachverständige Prüfung der Neu- bzw. Mehrbelastung im Süden.

 

Die neue Tauernroute widerspricht zudem den einstimmigen Beschlüssen des Landtags und der Landesregierung aus dem Jahr 1989, wonach der Südanflug ausdrücklich abgelehnt wurde.

 

Bei einer vom Anrainerschutzverband organisierten „BürgerInnen-Stunde“ im Sommer 2012 zeigten sich die AnrainerInnen im Süden durchaus bereit, zur Entlastung der Betroffenen im Norden einen gewissen Flugverkehr zu ertragen. Nicht akzeptieren will man jedoch, Opfer einer weiteren Kapazitätsausweitung des Flughafens zu werden. Der Anrainerschutzverband will daher alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und schließt auch massive Proteste nicht aus,