RASER STOPPEN!
"Das Maßnahmenpaket ist ein wichtiger Schritt, um Österreichs Straßen sicherer zu machen!"
Mehr als 50 Menschen sind in Österreich allein im ersten Halbjahr durch zu schnelles Fahren getötet worden. Nun sollen die Straßen sicherer werden: „Dass es nun konkrete Vorschläge gibt, wie Raserei in Zukunft härter bestraft werden kann, ist sehr erfreulich und ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Verkehrssicherheit. Jeder Todesfall im Straßenverkehr ist einer zu viel“, kommentiert LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN, das Maßnahmenpaket gegen extremes Rasen von Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (GRÜNE).
An einem Strang gegen Raser ziehen
„Auch Salzburg hat ein Problem mit illegalen Autorennen und schweren Verkehrsunfällen wegen zu schnellen Fahrens“, so Humer-Vogl: „Die Gefahr geht aber nicht allein von verabredeten ‚Rennen‘ aus, sondern auch von gefährlicher Fahrweise und viel zu hoher Geschwindigkeit.“ Die Tempoüberschreitung sei eine der drei maßgebenden Ursachen für tödliche Unfälle. Und vom Raserei-Problem seien auch andere Bundesländer betroffen. „Deshalb ist es so wichtig, dass auch die Länder in die Erarbeitung des Maßnahmenpakets miteinbezogen werden.“
Höhere Strafen, längerer Führerscheinentzug und Abnahme des Autos
Die Vorschläge des Verkehrsministeriums umfassen unter anderem eine Erhöhung des Strafrahmens von 2.180 auf 5.000 Euro. Auch einen neuen Straftatbestand für illegale Rennen soll es geben und Fahrzeuge in besonders gefährlichen Fällen, wie wiederholtem Rasen bei gefährlichen Verhältnissen und hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen, beschlagnahmt werden. Auch die Grenzwerte für die Abnahme des Führerscheins sollen gesenkt und die Führerscheinentzugsdauer verdoppelt werden. „Raserei hat in Österreich schon zu viele Menschenleben gekostet. Dank der Verschärfungen wird in Zukunft mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen herrschen“, so Humer-Vogl abschließend.