REGIERUNG SCHAFFT KEINE TRENDWENDE!
GRÜNE fordern verstärkt Investitionen und Reform der Arbeitsmarktpolitik
„Seit Monaten jagt bei den Arbeitslosenzahlen eine negative Rekordmeldung die andere, immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit und finden über längere Zeit keine Alternative mehr. Diese Regierung hat es nicht geschafft eine Trendwende am Arbeitsmarkt einzuleiten. Das Quotensystem nach ‚Schema F‘ des AMS stößt an seine Grenzen. Es mangelt massiv an individuellen Maßnahmenpaketen und Unterstützung“, sagt Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN, anlässlich der Veröffentlichung der Augustarbeitslosendaten.
Seit Monaten steigt die Arbeitslosigkeit innerhalb der gleichen Betroffenengruppen und auch wieder unter den jungen Menschen rasant und ohne Gegensteuern an. „Tausende Menschen haben kein Vertrauen mehr in das AMS und fühlen sich dort nicht ausreichend unterstützt“, erklärt Birgit Schatz.
Die GRÜNEN stehen für eine klare Trendwende in der Arbeitsmarktpolitik. Es braucht dringend eine Erhöhung des arbeitsmarktpolitischen Budgets, eine Reform des AMS sowie eine Anhebung des Arbeitslosengeldes auf EU-Niveau. „Das AMS muss eine wirkliche Serviceeinrichtung für Arbeitssuchende werden, qualitätsvolle und maßgeschneiderte Kurse und Weiterqualifizierungsmaßnahmen anbieten, anstatt auf die schnelle Vermittlung und unzählige Bewerbungskurse zu setzen,“ fordert Birgit Schatz. Durch eine „Aktion Get-In“ für junge Menschen wollen wir 10.000 neue Beschäftigungsverhältnisse im Jahr für BerufseinsteigerInnen schaffen. Diese sollen im öffentlichen, kommunalen und gemeinnützigen Bereich für ein Jahr lang zu 2/3 vom AMS subventioniert werden.