SAALBACHER SKI-WM: GRÜNE FORDERN "GREEN EVENT"
"Das Ja für die Ski-WM 2025 in Saalbach ist eine wichtige Entscheidung für das Sportland Österreich. Salzburg kann beweisen, dass es möglich ist, Großevents an den Erfordernissen des Klimaschutzes auszurichten."
„Ich möchte dem Organisationsteam und dem Österreichischen Skiverband ganz herzlich für ihren Einsatz danken“, kommentiert LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubobfrau und Sportsprecherin der Grünen im Salzburger Landtag, die Entscheidung des internationalen Skiverbands (FIS), die Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm auszurichten. Das seien nicht nur großartige Neuigkeiten für alle Wintersportler und –sportlerinnen, sondern auch für das Sportland Österreich und die Tourismusregion, freut sich Humer-Vogl. „Großveranstaltungen wie diese haben immer auch eine soziale, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung.“ Geht es nach der Abgeordneten, wird die WM nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit organisiert.
Umweltschutz bei Sportevents mehr Gewicht verleihen
„Veranstaltungen und Feste verursachen immer große Mengen an Ressourcen und Emissionen und beeinträchtigen damit unsere Umwelt.“ Die Abgeordnete plädiert dafür, die Chance zu nutzen, dem Umweltschutz bei Sportevents mehr Gewicht zu verleihen: „Durch eine ökologisch-nachhaltige Ausrichtung im Sinne eines ‚Green Events‘, kann Saalbach eine Vorreiterrolle einnehmen. Denn nicht nur Kulturveranstaltungen, sondern auch Sportevents können eine ideale Plattform bieten, Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.“ Die Ski-WM würde immerhin ein großes Publikum aus aller Welt anziehen, so die GRÜN-Abgeordnete.
Nachhaltig – Von der Mobilität bis zur Konsumation
„Bei der Planung und Vorbereitung sollte die Förderung des Klima- und Ressourcenschutzes eine wichtige Rolle einnehmen. Man kann man darauf achten, dass die Gäste umweltfreundlich anreisen, regionale und biologische Produkte verwendet werden und auch die Abfallvermeidung in das Nachhaltigkeitskonzept mit aufgenommen wird. Es geht darum, exemplarisch zu zeigen, wie man eine Ski-WM möglichst nachhaltig mit organisieren kann“, so die Humer-Vogl abschließend. „Dann wird die Veranstaltung bestimmt auf allen Ebenen ein großer Erfolg.“