Salzburg ist keine Spielwiese für Superreiche
Aktion der Grünen Jugend gegen Porsche-Tunnel
Direkt neben dem geplanten Eingang des privaten Porsche-Tunnels in der Parkgarage in der Linzer Gasse hat die Grüne Jugend mit einem Transparent ein klares Zeichen gesetzt: „Salzburg nicht den Superreichen!“ Die Aktion richtet sich gegen den geplanten privaten Tunnel von Mulitmilliardär Wolfgang Porsche durch den Kapuzinerberg. Ein Projekt, das symbolisch für soziale Ungerechtigkeit, ökologische Rücksichtslosigkeit und die Gefahr steht die Überreichtum für unsere Demokratie darstellt
Tunnel verbaut die Zukunft
„Diesen Tunnel braucht niemand, außer einem extrem reicher Typen“, stellt Florian Weissbacher, Landessprecher der Grünen Jugend Salzburg, fest. Der Tunnel soll mitten durch ein Landschaftsschutzgebiet gebaut werden und der Bau wird Unmengen an CO₂ ausstoßen. „Und das ganze nur, damit Wolfgang Porsche leichter in seine Villa kommt?“, fragt Weissbacher. „Superreiche verbauen unsere Zukunft. Aber das werden wir nicht zulassen.“
Porsches Vermögen
Dass gerade Wolfgang Porsche diese Sonderbehandlung bekommt, ist für die Grüne Jugend besonders zynisch: Sein Vermögen stammt zu großen Teilen aus der Autoindustrie, einem der Hauptverursacher der Klimakrise, und ist historisch belastet durch den Reichtum seiner Familie aus der NS-Zeit. „Wir reden hier von einem Mann, der extrem viel Geld geerbt hat und sein Vermögen durch das Zerstören unserer Zukunft vergrößert hat. Und trotzdem wird ihm von der Politik der rote Teppich ausgerollt“, erklärt Weissbacher.
Politik für alle statt für Superreiche
Die Grüne Jugend Salzburg fordert die Verantwortlichen – insbesondere die Salzburger SPÖ – auf, sich klar gegen das Tunnelprojekt zu stellen. Weissbacher ergänzt: „Sozialdemokratie bedeutet Politik für alle zu machen und nicht für ein paar Superreiche. Und das heißt, Wolfgang Porsche keine Sonderprivilegien zu geben. Salzburg gehört den Menschen, nicht den Milliardären.“