Skip to main content
    Barrierefreiheit
20.09.2012 Presseaussendung

SALZBURGS GRÜNE FORMIEREN SICH FÜR NRW 2013

Sonnenblume in Großaufnahme vor blauem Himmel

Salzburgs GRÜNE stellten am 20. Oktober 2012 bei ihrer Landesversammlung die personellen Weichen für die Nationalratswahl 2013

Die amtierende Nationalratsabgeordnete Birgit Schatz wurde als Salzburger Spitzenkandidatin mit 88,46 Prozent bestätigt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Michael Zichy (Universitätsdozent für Philosophie) und Kimbie Humer-Vogl (Bezirkssprecherin der GRÜNEN Tennengau).

 

Birgit Schatz, seit fünf Jahren ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN im Parlament, stellte die Verteilungsgerechtigkeit in der Arbeitswelt in den Mittelpunkt ihrer Rede: „Die Frage, wie viel für welchen Lohn gearbeitet werden muss, ist keine zufällige. Die Wertigkeit einer Tätigkeit wird nicht zufällig festgesetzt. All das sind politische Festlegungen. Um hier auf breiter Ebene zu fairen Jobs mit fairer Entlohnung zu kommen, ist noch viel zu tun.“

 

Massiven Handlungsbedarf sieht Schatz bei der Verteilung von Arbeitszeit sowie den atypisch Beschäftigten: „Bei der Zahl der Überstunden liegt Österreich ebenso im europäischen Spitzenfeld wie bei den Teilzeitbeschäftigungen. Ich möchte eine gerechtere Verteilung der bezahlten Arbeit. Es kann nicht sein, dass einerseits Menschen permanent mehr arbeiten als per Gesetz als Regelarbeitszeit vorgesehen ist, während andererseits Menschen Arbeit suchen.“

 

Bei den atypisch Beschäftigten wiederum spricht sich Schatz für eine bessere soziale Absicherung aus. Atypische Beschäftigungen hätten auf dem Arbeitsmarkt eine starke Flexibilisierung bewirkt, die allerdings ausschließlich auf Kosten der ArbeitnehmerInnen gegangen sei. „Egal, ob es um die berufliche Perspektive, die Einkommenssicherheit, die soziale Absicherung oder auch die Integration in betriebliche Strukturen geht, alles wurde in Frage gestellt. Die Situation vor allem vieler junger Menschen destabilisierte sich rapide“, kritisiert Schatz.

Über Flexibilisierung könne man durchaus reden, allerdings müsse sich diese auch an den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen orientieren: „Es geht nicht darum, jeden von 9 bis 17 Uhr am Arbeitsplatz festzunageln, sondern um ein modernes, ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Flexibilität“, betont die ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN.

Plätze 1 bis 8 der am 20. Oktober gewählten Landesliste für die Nationalratswahl 2013

1. Birgit Schatz (Nationalratsabgeordnete der GRÜNEN)
2. Michael Zichy (Universitätsdozent für Philosophie)
3. Kimbie Humer-Vogl (Bezirkssprecherin der GRÜNEN Tennengau, Psychologin)
4. Simon Hofbauer (Vorsitzender der ÖH Salzburg, Student)
5. Maria Zeilinger (Kindergartenpädagogin)
6. Gottfried Griesmayr (Qualitätsmanager)
7. Elli Piller (Gemeindevertreterin Die GRÜNEN Henndorf, Rechtspraktikantin)
8. Rainer Buland (Obmann der Grünen Bildungswerkstatt Salzburg, Institutsleiter am Mozarteum)