Scharbockskraut - Skorbutkraut – Ranunculus ficaria
Scharbockskraut - Skorbutkraut – Ranunculus ficaria
Eine der ersten Vitaminbomben in der Frühlingsnatur ist das Scharbockskraut, ein Hahnenfußgewächs.
Wie fast alle Hahnenfuß Gewächse ist das Scharbockskraut normalerweise giftig.
Blätter
Die herz- nierenförmigen jungen Blätter sind vor der gelben Blüte der einzige, auch unbehandelt ungiftige Teil.
Beim Trocknen verflüchtigen sich allerdings die giftigen Inhaltsstoffe.
Sammelt die kleinen Blätter, bevor Blütenknospen zu sehen sind. Damit lässt sich das körpereigene Vitamindepot gut auffüllen.
Scharbockskraut findet sich auf halbschattigen, nährstoffreichen und eher feuchten Böden. Es bilden sich Teppich ähnliche Matten die zuerst mit den jungen Blättern viele Speisen bereichern. Später mit den knallig gelben Blüten Augen und Gemüt.
Wo es zu finden ist
Scharbockskraut findet sich auf halbschattigen, nährstoffreichen und eher feuchten Böden. Es bilden sich Teppich ähnliche Matten die zuerst mit den jungen Blättern viele Speisen bereichern. Später mit den knallig gelben Blüten Augen und Gemüt.
Vitaminwunder
Scharbockskraut enthält außer beträchtlichen Mengen Vitamin C noch Saponine- Schleimstoffe sowie Gerb- und Mineralstoffe.
Der Geschmack ist säuerlich – scharf und passt gut in Salate, Aufstriche, Saucen, gehacktem Kräutermix, Gemüsesuppen, Dips, und viel mehr.
Warum der Name Skorbut?
Skorbut ist ein Name für Scharbock. Diese schreckliche Vitamin C – Mangelkrankheit der früheren Seefahrer konnte mit dem Scharbockkraut und später auch Sauerkraut, Zitrusfrüchten oder anderen Vitamin C haltigen Kräutern verhindert werden. Die Seeleute ernährten sich hauptsächlich von Trockenfleisch und Schiffszwieback, also ohne Vitamin C. Bei langen Seereisen überlebten meist nur rund 10% der Besatzung.
Diese Informationen wurden uns dankenswerterweise von Benno Rewitzer – ausgebildeter Kräuterpädagoge – zur Verfügung gestellt.
Seine Kontaktdatem kannst du gerne bei uns erfahren. Bei Interesse ein mail an [email protected]