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29.08.2019 Presseaussendung

SCHULÄRZTINNEN: AUFWERTEN, NICHT ABSCHAFFEN!

Ein Stetoskop lieg auf einer Krankenakte

"Für viele Kinder ist der Schularzt ein wichtiges niederschwelliges Angebot."

Ein klares „Nein“ zum Vorschlag des Gemeindebundes (heute, Donnerstag, im Ö1-Mittagsjournal), die Schulärzte abzuschaffen, kommt von der Grünen Gesundheitssprecherin im Landtag, Klubchefin Kimbie Humer-Vogl. „Die Schulärzte sind eine sehr niedrigschwellige und damit wichtige Anlaufstelle für Kinder. Sie haben Vertrauen und kommen oft genug mit Fragen, die sie mit Eltern eher nicht besprechen können oder wollen“, erklärt Humer-Vogl und fordert: „Das System der Schulärzte hat sich bewährt und gehört ausgebaut, aber sicher nicht abgeschafft.“

Oft genug komme es in der Praxis beispielsweise vor, dass sich Hausärzte für Teenager als nicht zuständig erklären und den oder die Pubertierende zum Kinderarzt weiterreichen würden. „Dort aber fühlen sich Teenager mitunter ziemlich fehl am Platz“, so die Klubchefin.
Für die Klubchefin hat Österreich mit dem Schularzt-System „eine gut funktionierende Struktur in Sachen Gesundheitsvorsorge“. Durch den niederschwelligen Zugang für praktisch alle Schulkinder stehe auch ein ausgezeichnetes Präventionsinstrument zur Verfügung. „Das Schulärzte-System gehört gestärkt. Die Gesundheit unserer Kinder sollte uns – und dem Gemeindebund – die Kosten dafür wert sein.“​

Kimbie Humer-Vogl

Landtagsabgeordnete, Gemeindevertreterin Hallein

[email protected]
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