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23.03.2021 Presseaussendung

SIEZENHEIMER AU: LEGAL? - ILLEGAL?- VÖLLIG EGAL!

Hochwasserschutz Siezenheimer Au

Da ist ein Wald - man schneide einen Teil des Waldes um und verwende diesen Teil als Betriebsfläche. Man wiederhole das ca. alle 10 Jahre und aus dem Wald, der laut Land Salzburg ja nicht mehr da ist, ist letztendlich eine SCHWERFAHRZEUG-ABSTELLFÄCHE geworden.

“Legal“   ist die „richtige“(?)   Antwort!

Laut Bescheid des Landes Salzburg (Abteilung Land und Forst) alles okay.

Wie ist das möglich, werden sich viele Siezenheimer*innen fragen.

So geht’s:

Da ist ein Wald – man schneide einen Teil des Waldes um und verwende diesen Teil als Betriebsfläche. Man wiederhole das ca. alle 10 Jahre und aus dem Wald, der laut Land Salzburg ja nicht mehr da ist, ist letztendlich eine SCHWERFAHRZEUG-ABSTELLFÄCHE geworden und der letzte natürliche „Feigenblatt-Bewuchs“ entlang des Treppelwegs ausradiert. Fehlt nur noch ein Zaun – HA! – ist schon da. Und bald gibt’s wieder Alibigrün: Lebender Sichtschutz in Form von Kirschlorbeer. Alle sind glücklich und machen weiter so.

Also alles okay — oder doch nicht okay?

Fragen bitte an den Bürgermeister!

​Das es heute so ist wie es ist, ist ein Ergebnis der Gemeindepolitik:

2006 wollte die Siezenheimer Eigentümerin des vormaligen Betriebsgeländes der Ebenseer Betonwerke eine zusätzliche Gewerbegebiets-Widmung. Im Abtausch mit einer breiten, durchgehenden Waldparzelle entlang des Treppelwegs wären auch wir für eine Widmungserweiterung gewesen.

Die Mehrheit der Gemeinde-vertreter*innen (dieselbe Mehrheit damals wie heute)

„versemmelte“ am 14.12.2006 allerdings diese einzigartige Gelegenheit!

Unsere Vorschläge wurden

mit 3:17 Stimmen (3 Stimmen= Grüne&Bürgerliste für Wals-Siezenheim) abgelehnt … 

Ernst Offner

Gemeindegruppenmitlied

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