SOMMERÖFFNUNG DER KINDERGÄRTEN: GRÜNER ANTRAG IM LANDTAG!
Lange Schließzeiten sind unzumutbar - viele Gemeinden sind bereits auf dem richtigen Weg!“
Die Sommerferien rücken immer näher und für viele Eltern stellt sich weiterhin die Frage, wie sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren sollen. „Viele Kindergärten haben ihre Schließzeiten mittlerweile deutlich verkürzt“, freut sich der GRÜNE Familiensprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer, der bisher schon vehement für die Sommeröffnung eingetreten ist. Morgen wird dazu nun ein entsprechender GRÜNER Antrag im Landtag verhandelt. „Aktuelle Erhebungen des Landes für die Bezirke Tennengau, Pinzgau, Pongau und Lungau belegen aber, dass in vielen Gemeinden weiterhin Handlungsbedarf besteht“, so Heilig-Hofbauer.
Lange Schließzeiten unzumutbar
„Die Zahlen des Landes zeigen, dass es immer noch Einrichtungen gibt, die mindestens fünf Wochen geschlossen haben wie etwa in St. Koloman, Radstadt oder Hollersbach. Gruppen in Annaberg, Forstau, Krimml, Obertauern und Göriach haben überhaupt ganze sechs Wochen geschlossen“, kritisiert Heilig-Hofbauer. „Derart lange Schließzeiten sind für viele Eltern unzumutbar. Hier braucht es weitere Anstrengungen und wohnortnahe Angebote“, so der GRÜNE Familiensprecher. Große Unterschiede bei den Schließwochen gibt es in den einzelnen Gemeinden bei den Angeboten für die unterschiedlichen Altersgruppen. „Im Sinne der Eltern ist hier eine Vereinheitlichung des Angebots notwendig“, so Heilig-Hofbauer.
Viele Gemeinden auf dem richtigen Weg
Es zeigt sich aber auch, dass manche Kindergärten und Krabbelstuben – wie etwa in Golling und Kuchl – durchgehend geöffnet haben. Auch in Dorfgastein, Kaprun, Mariapfarr und St. Michael schließen die Gemeindekindergärten nur eine Woche, in Adnet, Lofer, Maishofen, Maria Alm, Mühlbach, Mauterndorf und Schwarzach zwei Wochen. „Diese positiven Entwicklungen begrüßen wir als GRÜNE ausdrücklich. Denn viele Eltern haben in diesem Sommer wegen Corona Überstunden und Urlaube aufgebraucht und daher mehr Bedarf an Betreuung“, so Heilig-Hofbauer abschließend.