SOUTHSTREAM-PIPELINE VERGRÖSSERT ABHÄNGIGKEIT!
GRÜNER Energiesprecher LAbg. Fuchs kritisiert kontraproduktive Entwicklung und fordert: „Salzburg muss zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energie umsteigen!“
„Der Bau der Southstream-Pipeline durch den russischen Gaskonzern Gazprom, an der die österreichische OMV maßgeblich beteiligt ist, wird unsere Energieabhängigkeit von russischem Erdgas noch weiter vergrößern. Mit dieser Pipeline erfolgt eine Weichenstellung, die eine ohnehin fatale Entwicklung weiter zementiert“, ärgert sich der GRÜNE Energiesprecher LAbg. Rupert Fuchs. Anstatt die dringend notwendige Energiewende voranzutreiben, macht sich Österreich mit diesem Pipeline-Projekt noch stärker abhängig von fossilen Energieträgern und einem völlig unberechenbaren Land wie Russland.
Mehr als 35.000 SalzburgerInnen beziehen derzeit Erdgas vom Landesenergieversorger Salzburg AG. Ein großer Teil davon, mehr als 40 Prozent, kommt aus Russland. Diese Abhängigkeit ist zu reduzieren und nicht auch noch durch neue Leitungen zu vergrößern. Für Fuchs ist das Southstream-Projekt sowohl in ökologischer als auch politischer Hinsicht abzulehnen: „Wollen wir unsere Energieversorgung wirklich in die Hände eines autoritären Regimes legen, das die Menschenrechte immer wieder mit Füßen tritt?“, so Fuchs.
„Wir erwarten uns von unserem Landesenergieversorger, dass er all sein Know-how und seine Kreativität einbringt, um Salzburgs Haushalte von fossilen und klimaschädlichen Erdgas wegzubringen!“ Das Ziel müsse sein, Salzburg zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie umzustellen, denn: „Die Energiewende ist die einzig Chance, die dramatischen Folgen des Klimawandels noch irgendwie zu begrenzen.