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17.04.2013 Presseaussendung

SPEKULATIONSGESCHÄFTE: ZUM JUBELN IST ES NOCH ZU FRÜH

Wir wissen nichts über die Gesamtkosten, die das Land bei den aufgelösten Derivaten hatte. Da von einem finanziellen Plus zu reden, ist wohl mehr als gewagt.“

Dass Salzburg mittlerweile rund 50 Prozent der Spekulationsschulden los geworden ist, werten auch die GRÜNEN als durchaus erfreuliche Entwicklung. Dass allerdings Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) im Zusammenhang mit den aufgelösten Geschäften von einem finanziellen „Plus“ spricht, halten die GRÜNEN für mehr als gewagt. „Jubelmeldungen sind angesichts der noch vielen offenen Fragen und Risiken eindeutig verfrüht“, meint GRÜN-Abgeordnete und U-Ausschuss-Vorsitzende Astrid Rössler.

 

In der noch verbleibenden Hälfte der Spekulationsschulden finden sich hochriskante Papiere, je nachdem wie sich die Märkte in der Zukunft entwickeln, kann auf Salzburg noch einiges zukommen. Im Zusammenhang mit den bereits aufgelösten Derivaten von einem „Plus“ zu reden, sei ohnehin gewagt, meint Rössler: „Wir wissen aufgrund der haarsträubend schlampigen Dokumentation nach wie vor nicht, wie viel Geld in die diversen Papiere bisher überhaupt hineingeflossen sind! Genau davon aber hängt es ab, ob das Land positiv oder negativ aus diesen Geschäften aussteigt!“​