RÜCKKEHR ZUM REGULÄREN TURNUNTERRICHT MUSS MÖGLICH SEIN
„Die anhaltende Benachteiligung des Schulfachs Bewegung und Sport ist nicht nachvollziehbar.“
Ab morgen, 3. Juni, wird Sportunterricht an den Schulen wieder stattfinden, das aber nur am Nachmittag und als Ergänzungsangebot auf freiwilliger Basis. Für GRÜNE Klubobfrau Kimbie Humer-Vogl greift das zu kurz. „Wir akzeptieren diese Benachteiligung einzelner Schulfächer nicht. Sport und Bewegung muss wieder als Pflichtfach in die Stundenpläne integriert werden“ fordert Humer-Vogl. Das Argument, dass es nicht möglich sei, die Stundenpläne wieder anzupassen, lässt sie nicht gelten. Eine Adaptierung der Stundenpläne müsse machbar sein. „Ich erwarte mir hier ein entsprechendes Engagement der Bildungsdirektion.“
Humer-Vogl steht außerdem voll hinter der Forderung der Sportlehrer und -lehrerinnen des Gymnasiums Hallein: „Sie sind bestens ausgebildet und verfügen über die notwendige Kreativität, den Unterricht so zu gestalten, dass die Auflagen eingehalten werden können.“ Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb einzelne Fächer vernachlässigt werden.
Tägliche Turnstunde muss das Ziel sein!
Für uns GRÜNE hat der Kinder- und Jugendsport höchste Priorität und es ist uns ein großes Anliegen, Sport und Bewegung zu fördern. „Wir begrüßen und unterstützen seit langem die tägliche Turnstunde“, so Humer-Vogl. Es sei eine langjährige Forderung, Sport und Bewegung an den Schulen mehr zu fördern. „Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kinder muss uns das wert sein. Immerhin fördert Sport nicht nur die Gesundheit, sondern stärkt auch die Gemeinschaft und ist mehr als nur klassisches Ballspielen. Bewegungsmangel kann gravierende Langzeitfolgen haben. Dem wollen wir entgegenwirken“, so Humer-Vogl abschließend.