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01.05.2026 Presseaussendung

GRÜNE gegen Kürzungen auf dem Rücken von Frauen

Frau mit Business-Anzug steigt eine Treppe aus Geldmünzen hinauf
"Die Bundesregierung legt Frauen noch mehr Steine in den Weg."
Martina Berthold

Vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung ihr Doppelbudget vorgestellt. Die Rechnung zahlen jene, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. 780.000 Menschen mit niedrigen Einkommen sollen künftig auch Abgaben von jährlich bis zu 660,- Euro für die Arbeitslosenversicherung leisten müssen – rund 600.000 davon sind Frauen. Auch Arbeitnehmer:innen über 60 Jahren werden ab 2027 extra zur Kasse gebeten. Martina Berthold, Landessprecherin der GRÜNEN, macht heute, am Tag der Arbeit, klar: „Während das Erbe von zig Millionen unbesteuert bleibt, werden Frauen, Familien und Pensionist:innen mit neuen Abgaben belastet. Wir werden nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung Politik auf Kosten der Mitte der Gesellschaft macht. Und das trifft besonders die Frauen. Dagegen setzen wir heute, am 1. Mai, ein klares Zeichen.

Gerade am Tag der Arbeit müsse sichtbar werden, wer die Lasten dieser Gesellschaft trägt: Frauen in der Pflege, in der Elementarpädagogik, im Handel und bei der unbezahlten Sorgearbeit zu Hause. Berthold betont: „Viele Frauen arbeiten doppelt und dreifach – und bekommen trotzdem zu wenig Anerkennung, zu wenig Lohn und landen häufig in der Altersarmut. Und die Bundesregierung legt ihnen mit dem Doppelbudget noch mehr Steine in den Weg.

Die Salzburger Grünen wollen deshalb dort ansetzen, wo Politik den Alltag der Menschen tatsächlich leichter machen kann: „Ob Kinderbetreuung, Pflege oder Energiepreise: Wir arbeiten daran, das Leben in Salzburg fairer statt schwerer zu machen – heute am 1. Mai und an allen anderen Tagen im Jahr.