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17.01.2024 Presseaussendung

Teuerung&Pflegekrise bekämpfen statt populistische Politshow

"Statt die Probleme der Menschen zu lösen, versucht die FPÖ abzulenken."
Kimbie Humer-Vogl

Auch in Salzburg will die FPÖ jetzt Asylwerber*innen zur Arbeit zu zwingen. Und das, obwohl es ÖVP und FPÖ sind, die seit Jahrzehnten Asylwerbenden den Zugang zum Arbeitsmarkt verweigern. Die Grüne Integrationssprecherin Kimbie Humer-Vogl findet das absurd: „Die allermeisten Asylwerber*innen würden sehr gerne ihre Arbeitskraft anbieten, aber das Angebot fehlt. Hier müsste man ansetzen, statt über Arbeitszwang zu reden.“

Für Humer-Vogl ist das ein Zeichen von Hilflosigkeit: „Die FPÖ hat keinen Plan wie sie die Pflegesituation verbessern soll oder wie sie die Teuerungen bekämpfen kann. Deswegen fallen sie in ihre alten populistischen Muster: Anstatt die Probleme der Menschen zu lösen, versuchen sie abzulenken, indem sie gegen Asylwerber*innen hetzen. Landesrat Pewny soll sich lieber um ein neues Pflegegesetz kümmern. Das war für Ende des letzten Jahres angekündigt und ist immer noch ausständig. Die Situation in der Pflege hat sich seit seinem Amtsantritt um nichts verbessert.“ Humer-Vogl ist sicher: „Mit dieser Ausgrenzungspolitik der FPÖ werden sich auch nicht mehr ausgebildete ausländischen Pflegekräfte dafür entscheiden zu uns zu kommen. Das wird die Pflegekrise verschärfen.“ Ohne entsprechende Willkommenskultur wird es nicht gelingen die dringend benötigten Pflegekräfte aus dem Ausland zu gewinnen.