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15.01.2014 Presseaussendung

TEURER WOHNRAUM: SÜDTIROL ZEIGT VOR, WIE'S ANDERS GEHT!

In Salzburg ist Wohnen teuer und der Grundpreis steigt ständig. Südtirol zeigt vor, wie man dem begegnen und leistbaren Wohnraum für die Bevölkerung sicherstellen kann.

Bei der Lösung dieses Problems ist Südtirol erfolgreich wie kaum eine andere Region. Und so funktioniert das Erfolgsrezept:

Bei Umwidmung in Bauland ist der Grundbesitzer verpflichtet, mehr als die Hälfte der Fläche zu einem klar definierten Preis für den sozialen Wohnbau zur Verfügung zu stellen. Nur die verbleibende Fläche kann er auf dem freien Markt verwerten. Kommt es innerhalb weniger Jahren nicht zu einer Verbauung, geht das Grundstück zur Verwertung an die Gemeinde. Außerdem werden mit der Umwidmung sofort Steuern fällig, wobei für die Besteuerung der tatsächliche Marktwert des Grundstückes herangezogen wird

Schon in den 80er Jahren wurde in Salzburg heftig über das „Südtiroler Modell“ diskutiert, freilich ohne dieses auch nur ansatzweise in die eigene Grund- und Bodenpolitik einfließen zu lassen.

 

Links:

Die AK-Studie „Leistbarer Wohnraum in Tirol“ erläutert ausführlich das Südtiroler Modell: http://media.arbeiterkammer.at/tirol/Studien/PK-Leistb-Wohnen-Jul-2013-Studie.pdf

 

Antrag der Grünen Klub im Landtag im Jahr 2012: http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/14Gesetzgebungsperiode/5Session/140.pdf