Tierschutz und Tradition: Antrag der GRÜNEN für E-Fiaker
Am Mittwoch wird im Salzburger Landtag über eine Änderung des Fiaker-Gesetzes diskutiert. Die GRÜNEN nehmen dies zum Anlass, um ihre Forderung nach E-Fiakern zu erneuern. In einem Gegenantrag fordern sie einen Weg für einen schrittweisen Ausstieg aus Fiakerfahrten mit Pferden und für den Umstieg auf zeitgemäße, tierfreundliche Alternativen. Für die GRÜNE Tierschutzsprecherin Kimbie Humer-Vogl ist klar: „Pferde haben inmitten von Verkehr und Asphalt nichts verloren. Sie durch eine laute, stressige und im Sommer oft unerträglich heiße Innenstadt ziehen zu lassen, ist völlig aus der Zeit gefallen.“
Dass es auch anders geht, zeigen mittlerweile mehrere europäische Städte. Sowohl in Brüssel als auch in einer Stadt auf Mallorca wurden bereits E-Kutschen als Alternative zu Pferde-Fiakern eingeführt. „Diese Beispiele machen deutlich, dass es moderne, praktikable und touristisch attraktive Lösungen gibt. Wer Besucher:innen stilvoll durch die Stadt fahren will, braucht dafür keine Tiere“, betont Humer-Vogl.
Mit dem Gegenantrag wollen die Salzburger GRÜNEN erreichen, dass das Land Salzburg den Umstieg auf tierfreundliche Alternativen aktiv unterstützt und gemeinsam mit Stadt, Tourismusverantwortlichen und Betreiber:innen an einer tragfähigen Lösung arbeitet. „Es braucht einen geordneten, zukunftsfähigen Übergang, der allen Beteiligten Klarheit gibt und den Tieren zugutekommt“, so Humer-Vogl abschließend.