MASSENTIERTRANSPORTE ENDLICH STOPPEN!
"Jede Stimme trägt dazu bei, dass dem Tierschutz endlich der Wert und die Beachtung zukommt, die er verdient."
„Das Tierschutzvolksbegehren ist eine der erfolgreichsten Initiativen in der Geschichte der Volksbegehren. Das zeigt, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist“, so LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. Von 18. bis 25. Jänner kann man das Volksbegehren unterschreiben. „Die Kernforderungen umfassen unter anderem auch eine Einschränkung von Langstrecken-Tiertransporten und ein Verbot des Exports von Kälbern“, erläutert Initiator Sebastian Bohrn-Mena. „Wir GRÜNE setzen uns im Landtag und auf vielen anderen Ebenen seit langem dafür ein, dass der Tierschutz den Wert und die Beachtung bekommt, die er verdient“, so Humer-Vogl.
Gegen Tiertransporte starkmachen
„Jeden Tag werden Tiere kreuz und quer durch Österreich, die EU und darüber hinaus gekarrt. Die Tiere auf diesen Transporten leiden oftmals unter Durst, Enge und Angst“, so die GRÜN-Abgeordnete. Sie unterstützt die Forderungen von Bohrn-Mena: „Transporte sollen bis zum nächstgelegenen, geeigneten Schlachthof führen oder auf eine Höchstdauer von vier Stunden beschränkt werden. Exporte von Zuchttieren in Drittstaaten sollen außerdem an die Vorlage von Protokollen des Herdenaufbaus in den Zielstaaten geknüpft werden.“ Dieses hunderttausendfache Leid müsse endlich beendet werden. „Es gibt keinen vernünftigen Grund, der diese Tortur rechtfertigt“, so Humer-Vogl und der Initiator unisono.
Wettbewerb um das billigste Fleisch stoppen und sinnloses Tierleid beenden
„Der Tiertransport verursacht nicht nur in Österreich immenses Tierleid. Wie engagierte Tierschützer aufgedeckt haben, sind zwei- bis vier Wochen alte Kälber auf ihren Transporten unerträglichem Leid ausgesetzt“, so die Abgeordnete. „Da haben viele leider zu lange weggesehen.“ Für Humer-Vogl sind das die Auswirkungen eines in weiten Teilen pervertierten Fleischproduktionssystems: „Viele Konsumentinnen und Konsumenten verlangen nach billigem Fleisch. Und da das Mästen von manchen Tieren in anderen Ländern günstiger ist als in Österreich, werden qualvolle Tiertransporte in Kauf genommen. „Der Wettbewerb um das billigste Fleisch muss endlich stoppen. Das sollte uns das Ende des Tierleids wert sein.“