Tödlicher Unfall in Pabing: GRÜNE fordern Ampel
Nach dem tödlichen Unfall an der Eisenbahnkreuzung bei der Lokalbahnhaltestelle in Pabing am 16. April werden jetzt Fragen an der Sicherung dieses Bahnübergangs laut.
„Der Sichtraum an der Unfallstelle ist extrem eingeschränkt und es stellt sich die Frage, ob diese Eisenbahnkreuzung überhaupt gesetzeskonform gesichert war. Eigentlich müsste man das herannahende Schienenfahrzeug in einer Entfernung von 400 Metern erkennen können, das ist definitiv nicht möglich“, so der GRÜNE Verkehrssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „Vom Sichtkontakt bis zum Erreichen des Bahnübergangs vergehen beim Expresszug, der diese Stelle mit 80 km/h befährt, nur wenige Sekunden. Um diese todesgefährliche Unfallstelle zu entschärfen, fordern wir umgehend eine Sicherung mittels Ampel. Bleibt die Situation unverändert drohen weitere fatale Kollisionen“, warnt Heilig-Hofbauer.
GRÜNE-Anfrage fordert Aufklärung
Die GRÜNEN fordern daher nun mit einer umfassenden Anfrage Aufklärung vom Land als zuständiger Eisenbahnbehörde. „Es scheint höchst fragwürdig, warum für diese Eisenbahnkreuzung seitens der Eisenbahnbehörde keine technische Sicherung, wie zum Beispiel durch eine Ampel vorgeschrieben wurde“, so der GRÜN-Abgeordnete. Auch dass an der Sicherung seit dem Unfall nichts geändert wurde ist für ihn nicht nachvollziehbar. „Hier herrscht akuter Handlungsbedarf, Sicherheit muss oberste Priorität haben!“