Skip to main content
    Barrierefreiheit
24.02.2015 Presseaussendung

WOHNRAUM UND ARBEIT: GIBT MENSCHEN SICHERHEIT!

auf einer Wiese steht ein kleines Haus aus Holzbausteinen

LRin Martina Berthold traf sich mit NGO-Vertreterinnen und -Vertretern, um die drängendsten Integrationsmaßnahmen zu besprechen.

Angesichts der Krisenherde in der Welt steht auch Salzburg vor der Herausforderung, Flüchtlinge aus zum Teil völlig anderen Kulturkreisen in unsere Gesellschaft zu integrieren. Um in dieser entscheidenden gesellschaftspolitischen Frage der Integration besser voranzukommen, lud Integrationsreferentin Landesrätin Mag. Martina Berthold die in Salzburg mit der Betreuung von Flüchtlingen befassten NGO (Nichtregierungsorganisationen) an einen Tisch.

 

Zum einen wurden jene Bereiche erörtert, die dringenden Handlungsbedarf erfordern, zum anderen ging es auch darum, bereits vorhandene sinnvolle Projekte stärker miteinander zu vernetzen.

WOHNRAUM UND ARBEIT

Die drängendsten Problemfelder tun sich in puncto Wohnen und Arbeit auf. „Sobald Asylwerbende als Flüchtlinge anerkannt sind, erhalten sie kein Geld mehr aus der Grundversorgung und müssen über kurz oder lang die Asylquartiere verlassen. Dann brauchen wir Wohnungen für diese Menschen. Damit sie diese auch bezahlen können, braucht es wiederum Jobs für die Flüchtlinge“, so Berthold heute, Dienstag, 24. Februar.

 

Vor allem hier ist die Arbeit von Initiativen wie INTO so wichtig: Dieses Projekt der Diakonie greift Flüchtlingen unter anderem mit individueller Beratung und Übergangswohnungen unter die Arme und hilft ihnen, einen Job zu finden, der ihrer Ausbildung entspricht. INTO leistet diese Arbeit seit vielen Jahren, ist allerdings aufgrund der nun stark gestiegenen Flüchtlingszahlen finanziell ans Limit gekommen. „Das Land wird dieses Projekt deshalb heuer mit 25.000 Euro unterstützen“, betonte die Landesrätin.

 

Dass es dennoch an allen Ecken und Enden an Geld fehlt, wurde in der heutigen Runde mehr als deutlich: „Der Bund zieht sich aus verschiedenen Finanzierungen zurück, in einer Zeit in der es mehr Gelder benötigen würde. Das bringt uns und viele unserer Partnerinnen und Partner in der Flüchtlingsbetreuung in große Bedrängnis“, erläuterte Berthold. „Wir tun, was wir können, allerdings ist es dem Land aufgrund der hinlänglich bekannten angespannten Finanzlage nicht möglich, den Ausfall des Bundes überall zu kompensieren.“

Martina Berthold

Klubobfrau der GRÜNEN im Landtag, GRÜNE Landessprecherin Salzburg

[email protected]
Beitrag teilen