UNERHÖRTE FPÖ-ENTGLEISUNG WÄHREND COVID-DEBATTE IM LANDTAG
"Anstatt sich im Ton zu vergreifen, wäre es wünschenswert, wenn sich die FPÖ konstruktiv beteiligen würde."
„Die Entgleisungen der FPÖ in der heutigen Landtagssitzung sind inakzeptabel und lassen darauf schließen, dass die Partei aufgrund sinkender Beliebtheitswerte nervös ist“, kommentiert LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag, die Aussagen des freiheitlichen LAbg. Andreas Schöppl und der FPÖ-Klubobfrau Marlene Svazek.
„Die Äußerungen des Abgeordneten Schöppl, dass sich ‚manche‘ (bezugnehmend auf das Testergebnis von Harald Preuner und Fußballspielern von Red Bull Salzburg) ihre Testergebnisse richten können ist unerhört“, kritisiert die GRÜN-Abgeordnete. Das grenze an Verleumdung. „Unser Gesundheitssystem steht allen Menschen offen, ist nicht käuflich und korrupt. Solche Vermutungen in den Raum zu stellen, befeuert genau jene Zielgruppen, die ohnehin schon nicht kooperationsbereit sind. Das können wir uns derzeit einfach nicht leisten. Die Lage ist ernst, die Intensivbetten werden knapp“, warnt Humer-Vogl.
„Zusammenhalt heißt jetzt gemeinsam daran zu arbeiten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und nicht die Gesellschaft zu spalten, um politisches Kleingeld zu machen.“
Im Ton vergriffen hätte sich heute auch Klubobfrau Marlene Svazek, die Aussagen der ÖVP als „unter jeder Sau“ bezeichnete. „Es ist leicht, alles zu kritisieren, wenn man nicht in der Verantwortung steht“, so Humer-Vogl. „Das bringt uns aber in der derzeitigen Situation kein Stück voran.“