GRÜNEN-SPRECHER SCHELLHORN DANKT HELFERINNEN UND HELFERN
Mitgefühl für die betroffenen Menschen Innergebirg – Plädoyer für stärkere Anstrengungen im Klimaschutz
„Es ist erschreckend, wie schnell heftige Winde, Schneefälle und starker Regen unser gewohntes Leben aus den Fugen geraten lassen. Dass Menschen durch diese Unwetter nun um Hab und Gut bangen müssen oder sogar körperlich verletzt worden sind, macht betroffen, diesen Menschen gehört mein Mitgefühl. Zugleich möchte ich den zahlreichen Helferinnen und Helfern danken, die seit dem Wochenende im Einsatz sind. Ohne sie hätten sich die Wetterextreme Innergebirg um einiges dramatischer ausgewirkt”, erklärte heute, Montag, Salzburgs Grüner Landessprecher LHStv. Heinrich Schellhorn.
Seinen Dank an die Einsatzkräfte und die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer ergänzte Schellhorn mit einem Appell für ein stärkeres Engagement im Klimaschutz: „Wir wissen, dass wir in den Alpen von den Klimaveränderungen stärker als andere Regionen betroffen sein werden, Wissenschafter prophezeien uns überproportional hohe Temperaturanstiege”, so Schellhorn. Schon jetzt habe die mittlere Temperatur im Alpenraum seit dem Jahr 1880 um fast zwei Grad zugenommen, während es weltweit „nur“ 0,85 °C waren.
Und der Grüne Landessprecher weiter: „Wetterextreme wie diese führen uns jetzt schon vor Augen, worauf wir bei der fortschreitenden Klimaüberhitzung zusteuern. Wenn diese Extrem-Ereignisse in einem Rahmen bleiben sollen, der für uns noch bewältigbar ist, müssen wir die Anstrengungen im Klimaschutz massiv verstärken.“