WINDKRAFT: NACH LEHMBERG WIND-BLOCKADE IM LUNGAU BEENDEN
Nachdem gestern auch der zweite Vorstand der Salzburg AG den Vertrag mit dem Grundbesitzer unterschrieben hat, können beim Windprojekt am Lehmberg endlich die nächsten Schritte gesetzt werden. Die GRÜNE Landessprecherin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold, die in der Landesregierung für Klima und Energie zuständig ist, zeigt sich darüber erfreut: „Der GRÜNE Druck für das Windprojekt am Lehmberg hat gewirkt. Es ist wichtig, dass bei der Umsetzung des Windparks keine weitere Zeit verloren wird. Denn gerade im Winter, wenn am meisten Wind weht, ist Salzburg immer noch massiv von teuren Stromimporten abhängig“. Berthold weist zudem darauf hin, dass der importierte Strom oftmals aus schmutzigen Kohle- und Atomkraftwerken stammt. „Nutzen wir den Salzburger Wind, er ist sauber und schickt keine Rechnung!“, so Berthold.
Windblockade im Lungau beenden
Nachdem die Windblockade am Lehmberg beendet ist, nimmt die GRÜNE Landessprecherin nun das Wind-Moratorium im Lungau ins Visier: „Jetzt gilt es die Wind-Blockade im Lungau zu beenden!“, fordert Berthold. „In Zeiten von Energie- und Klimakrise können wir es uns nicht mehr leisten, die Windkraft im Lungau politisch zu verhindern“, spielt Berthold auf das 10-jährige Windmoratorium an, dass 2019 von den Lungauer Bürgermeistern beschlossen wurde. Sie sieht hier die ÖVP-Bürgermeister in der Pflicht: „Es ist Zeit das alte Denken zu überwinden und den Weg für die Windkraft auch im Lungau schnellstens frei zu machen. Es kann nicht sein, dass hier wegen der ÖVP-Bürgermeister zehn Jahre Stillstand herrschen muss“, so Martina Berthold abschließend.