NACHHALTIG DURCH DIE FEIERTAGE - 5 ÖKOTIPPS ZUM OSTERFEST
5 GRÜNE Tipps zum anstehenden Osterfest
# 1 OSTEREI = BIOEI!
Ei ist nicht gleich Ei. In Österreich ist die Haltung von Legehennen in engsten Käfigen seit 2009 verboten, in der EU gilt das Verbot seit 1.1.2012. Doch einige EU-Staaten halten sich nicht daran. So gelangt das böse Käfigei oft durch die Hintertür nach Österreich, auch verarbeitet in Produkten wie Kuchen oder Nudeln und Backmischungen. Kaufe daher zu Ostern bewusst Bio-Ostereier aus Österreich. Nur diese sind garantiert ohne tierquälerische Käfighaltung. Wenn du zu Ostern auf Nummer sicher gehen willst, schau dir den Stempelaufdruck am Ei genau an. So erkennst du ein echtes Bio-Ei
# 2 NATÜRLICH SCHÖNE DEKO
Ein bunt gedeckter Ostertisch erfreut die ganze Familie. Doch wer wie wir auf Nachhaltigkeit Wert legt, sollte auf den Plastikdekohasen oder das Kunststoffosternest lieber verzichten.
So gelingt dir eine günstige und umweltfreundliche Osterdeko
Osternest aus Weidenkätzchen
Einfach drei schöne Zweige miteinander zu einem Zopf flechten, den Zopf zu einem Ring biegen und die Enden der Zweige ineinander stecken. Wenn’s nicht so gut hält, kannst du den Kranz auch mit buntem Bast umwickeln. Dann noch Stroh hineinlegen – fertig ist das nachhaltige Osternest.
Blumen-Eier
Ausgeblasene (bemalte) Ostereier, in die du frische kleine Blumen steckst, sehen in einem Eierbecher besonders hübsch aus. Jetzt noch ein paar bunte Gartenblumen auf den Tisch drapieren, und deine Natur-Ostertafel ist perfekt. Tipp: Hübsch sieht auch aus, wenn du die Blumen-Eier nebeneinander in einen selbst verzierten Eierkarton stellst!
# 3 OSTERGLOCKEN OHNE REUE
Rosen, Osterglocken & Co. bringen den Frühling ins Haus. Doch leider stammen viele unserer liebsten Schnittblumen oft aus Blumenfarmen mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen wie z. B. Ostafrika und Lateinamerika. Illegale Kinderarbeit, hohe Pestizidbelastung der Arbeiter, geringe Löhne oder Gewerkschaftsverbot sind dort keine Seltenheit. Wir empfehlen daher Blumen mit dem Siegel „Flower-Label-Program“(FLP) oder Rosen mit dem „fairfleurs“-Siegel von TransFair zu kaufen. Die beiden Siegel garantieren eine Blumenzucht nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, schau auf die Fairtrade-Website.
# 4 OSTERKARTE MIT MEHRWERT
Wer freut sich nicht über eine hübsche Osterkarte? Natürlich gibt es im Handel jede Menge aufwändig verzierter Einweg-Karten, die aber am Ende meist im Müll landen. Was tun? Selber machen – zum Beispiel aus Filz und Karton. Alles, was du hierfür brauchst, ist einen Bogen Fotokarton, bunte Filzreste (wahlweise auch fertig gestanzte Filzmotive aus dem Bastelladen) und buntes Sisalband.
Und so wird’s gemacht
Aus Fotokarton einfach ein 20 x 21 cm großes Stück ausschneiden und in der Mitte zu einer Karte falten.
Auf die Vorderseite nach Lust und Laune ein Stück Sisalband und die Filzmotive aufkleben und „Frohe Ostern“ mit einem passenden Stift draufschreiben. Für Nicht-SchönschreiberInnen gibt es im Geschäft auch fertige „Frohe-Ostern“-Aufkleber …
Deine persönlichen Ostergrüße schreibst du auf ein gefaltetes Blatt Recycling-Papier und legst dieses in deine gebastelte Karte. Fertig ist die wiederverwendbare Osterkarte mit Persönlichkeit!
# 5 FAIRE SCHOKOHASEN
Ein einem gut gefüllten Osternest darf auch der Schokohase nicht fehlen. In jedem Supermarkt gibt es unzählige Osterhasen in unterschiedlichsten Formen und Größen. Aber wurden die verwendeten Schokoladen auch unter fairen und ökologischen Bedingungen hergestellt? Um das herauszufinden, schau dir das Produkt genau an. Auch hier lohnt ein Blick auf die Fairtrade-Website.