14.05.2021
Presseaussendung
WOHNBAU IN MEINER GEMEINDE – EIN RUNDGANG DURCH GRÖDIG
Bei einem Rundgang durch Grödig begegne ich der gegenwärtigen Baukultur mit dazugehörigen Abstellplätzen, Tiefgaragen, Carports und verbrauchten Flächen.
Vor dem Hintergrund des allseits eingeforderten Klimaschutzes gehen mir folgende Fragen durch den Kopf:
- Warum nicht mehr Niedrig-Energiehäuser mit vielleicht etwas höheren Errichtungskosten und dafür viel geringeren Betriebskosten statt normal wärmegedämmter Häuser?
- Warum nicht atmungsaktive und langlebige 38er-Planziegel, integrierte Isolation und Thermoputze anstatt vorgefertigter Betonplattenbauweise mit Schallübertragung und aufgesetzter (später zu entsorgender) Styropor-Wärmedämmung?
- Warum nicht mehr Fernwärme vom lokalen Hackschnitzelwerk und alternative Varianten der Energieversorgung (Photovoltaik, Solarthermie usw.) bei Wohnbauten?
- Warum nicht mehr Mobilitätsalternativen (Carsharing, Fahrräder, Öffis), mehr Grünraum und weniger Stellplätze pro Wohneinheit anstatt Wohnbau mit einem Übermaß an kostentreibenden Stellplätzen und Tiefgaragen?
- Warum nicht mehr Fenster, die Licht in Räume lassen anstatt Türen mit Geländer im Wohnbau?
Der Rundgang durch meine Gemeinde zeigt mir, wie im Hinblick auf die Ausnutzung wertvoller Flächen sowie für nachhaltiges Bauen und Klimaschutz noch viel Luft nach oben besteht.