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24.04.2017 Presseaussendung

BAULAND IST ZUM BAUEN DA!

„Will die SPÖ Grundstücksspekulanten schonen? Die rote Forderung, mehr Grünland umzuwidmen, ist angesichts von 900 Hektar gewidmetem Bauland jedenfalls absurd!“

„Wohnen ist teuer – für viele SalzburgerInnen zu teuer geworden. Mit ein Grund dafür ist, dass wir im Bundesland mehr als 900 Hektar an gewidmetem Bauland haben, das von den Grundbesitzern gehortet und nicht bebaut wird. Mit dieser Fläche könnten wir den Wohnbedarf für die nächsten 100 Jahre decken”, erinnert der Grüne Klubobmann Cyriak Schwaighofer.

 

Angesichts dieser Tatsache sei es “geradezu absurd, dass die SPÖ, die jahrelang für die Raumordnung in diesem Land zuständig war, fordert, man müsse mehr Grünland für den förderbaren Wohnbau umwidmen. Anstatt das vorhandene Bauland endlich zu mobilisieren, wollen anscheinend ausgerechnet die Sozialdemokraten die Grundstücksspekulanten schonen“, so Schwaighofer.

 

Um die Grundstückspreise zumindest mittelfristig wieder auf ein leistbares Niveau zu senken und den SalzburgerInnen Wohnraum zu akzeptablen Preisen anzubieten, würde es überhaupt nichts bringen, noch mehr Grünland umzuwidmen. “Das hat in der Vergangenheit schon nicht funktioniert und wird es auch jetzt nicht”, so Schwaighofer, der darauf hinweist, dass rund 80 Prozent von den 900 Hektar Bauland schon vor mehr als zehn Jahren umgewidmet, aber seither eben nicht verbaut wurden.

Neues Raumordnungsgesetz wird Bauland mobilisieren

“Wir meinen jedenfalls: Bauland ist zum Bauen und nicht zum Spekulieren da. Dafür zu sorgen, halte ich für eine zentrale Aufgabe der Raumordnungspolitik”, sagt Schwaighofer. Daher brauche es – statt neuerlicher Umwidmungen – Maßnahmen, um das vorhandene, aber derzeit nicht verfügbare Bauland zu mobilisieren. Genau das sei nun mit dem neuen Raumordnungsgesetz, das LH-Stv. Astrid Rössler ausgearbeitet hat, geplant. “Im neuen ROGsind bekanntlich zum Teil gravierende Maßnahmen zur Baulandmobilisierung vorgesehen, die die SPÖ in all den Jahren ihrer Zuständigkeit nie zustande gebracht hat”, so Schwaighofer.

Wie unseriös die SPÖ ihre Kampagne anlegt, sieht man im Übrigen auch an ihrem Vorschlag, im sozialen Wohnbau bei der Dämmung – nur 10 Zentimeter statt 20 Zentimeter dick – zu sparen. „Der größte Brocken bei der Dämmung ist nicht die Dicke der Dämmung, sondern sind die Arbeitskosten. Umgekehrt bewirkt aber eine zu schwache Dämmung dauerhaft höhere Betriebskosten. Was die SPÖ will, ist also ein ziemlicher Unsinn“, fügt der Grüne Klubchef abschließend hinzu.

Porträtfoto Cyriak Schwaighofer Sprecher BIG Goldegg und Vizebürgermeister
Cyriak Schwaighofer

Bezirkssprecher GRÜNE Pongau, Vizebürgermeister Goldegg

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