Wolfgangseebühne: GRÜNE fordern nachhaltige regionale Kultur
e heute bekannt wurde, muss die Seebühne am Wolfgangsee nun endgültig abgebaut werden. Für die Landessprecherin der Salzburger GRÜNEN, Martina Berthold, ist das ein folgerichtiger Schritt – und ein Weckruf: „Das Scheitern dieses Projekts ist kein Betriebsunfall, sondern die Folge von Ignoranz gegenüber Natur- und Rechtsvorgaben. Wer sich über alle Vorgaben hinweg setzt, riskiert nicht nur ökologische Schäden, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung. Unsere regionale Kultur ist zu wertvoll, um sie durch Schlamperei und Verantwortungslosigkeit zu beschädigen.“
Berthold übt auch Kritik an der Landesregierung, die das Projekt mitfinanziert hat: „Eine halbe Million Euro an Steuergeld wurde in ein Projekt gesteckt, das von Anfang an auf wackeligen Beinen stand. Es ist verantwortungslos, öffentliche Mittel in dieser Höhe zu vergeben, ohne sicherzustellen, dass alle Genehmigungen vorliegen und langfristige Kulturziele verfolgt werden.“
Für die GRÜNEN ist klar: Zukunftsfähige Kulturpolitik muss ökologisch verantwortungsvoll, rechtlich fundiert und gesellschaftlich breit verankert sein. „Projekte müssen von Beginn an klaren ökologischen und rechtlichen Kriterien standhalten – sonst verspielen wir das Vertrauen in nachhaltige Kulturarbeit“, so Berthold abschließend.
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Moritz Engel
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