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14.02.2014 Presseaussendung

ZAHLEN UND FAKTEN: SO SIEHT’S AUS MIT DER KINDERBETREUUNG!

Bekanntes und Unbekanntes zur Situation der Kinderbildung- und Betreuung in Salzburg

WELCHE EINRICHTUNGEN GIBT ES?

In Salzburg gibt es 489 institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen, davon sind 96 Krabbelgruppen , 227 Kindergärten, 22 Horte und 144 alterserweiterte Gruppen.

 

 

BARCELONA-ZIEL NICHT ERREICHT

Das sogenannte Barcelona-Ziel der EU, nach welchem im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dem regionalen Bedarf entsprechend bis zum Jahr 2010 für 33 % der Unter-Drei-Jährigen Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stehen sollen, wird in Salzburg nicht erreicht. Nur 16,3 Prozent werden institutionell betreut; inkl. Kinder, die von Tageseltern betreut werden, sind es knapp 21 Prozent.

  • Keine Krabbelgruppen gibt es in 78 der 119 Salzburger Gemeinden, das sind 65,5 Prozent.
  • Keine alterserweiterte Gruppe gibt es in 42 (35,3 Prozent) der Gemeinden.
  • Kein Betreuungsangebot für Kleinkinder weisen 32 Prozent oder 37 Gemeinden auf; nach Bezirken sind das 53,3 Prozent der Lungauer Gemeinden, 42,9 Prozent der Pinzgauer Gemeinden, 28 Prozent der Pongauer Gemeinden, 21,6 Prozent der Flachgauer Gemeinden und 15,4 Prozent der Tennengauer Gemeinden.
  • Nur Kindergarten (und das nur am Vormittag) gibt es im Lungau und Pinzgau in drei Gemeinden und im Pongau in einer Gemeinde.

 

WAS KOSTET DIE KINDERBETREUUNG DURCHSCHNITTLICH?

 

 

 

Die Tarife für Krabbelgruppen sind gesetzlich vorgeschrieben. Die gesetzliche Untergrenze beträgt 116 €, die Obergrenze 440 €.

 

In der Stadt Salzburg sind die Tarife von 38 der 42 untersuchten Krabbelgruppen einkommensabhängig gestaffelt.

 

Quelle: AK Salzburg, 2013. Institutionelle Kinderbetreuung im Bundesland Salzburg.