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Klima, Umwelt & Natur

Frau hält auf Demonstration ein Schild hoch mit Aufruf zum Klimaschutz

Wir haben diese Welt nur von unseren Kindern geborgt und es liegt in unserer Verantwortung, alles dafür zu tun, dass auch sie und ihre Kinder noch saubere Luft zum Atmen haben. Darum lassen wir uns von Widerstand nicht stoppen, sondern setzen uns damit konstruktiv auseinander und haben den Mut, die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Wir wollen

  • Saubere Luft, klares Wasser und eine intakte Natur
  • Eine hohe Lebensqualität für alle Menschen erhalten
  • Eine ökologisch-soziale Steuerreform, die umweltschädliches Verhalten verteuert und umweltfreundliches Verhalten belohnt​

Wir fordern

  • Salzburg bekommt die ersten Windräder und eine Solaranlage auf (fast) jedes Dach
  • Bestehende Wasserkraftwerke modernisieren statt die letzten Flusslandschaften zu verbauen
  • Verkehrswende – weg von Lärm, Dreck und teurer Öl-Verbrennung, hin zu umweltfreundlicher Mobilität für alle
  • Vorrang für ökologische Landwirtschaft

Was wir bisher erreicht haben

  • …Ökosoziale Steuerreform: jährlich ansteigende CO2-Steuer, bis zu 200 Euro Klimabonus,
    Pfandsystem ab 2025, mehr Mehrwegverpackungen
  • Green Event Salzburg: Nachhaltig und umweltschonend organisierte Veranstaltungen aller Art
  • Senkung von Stickstoffoxiden durch Einführung flexibler Tempolimits auf Autobahnen
  • Bundesweites Klimaticket und Klimaticket Salzburg eingeführt
  • Umsatzsteuer für Reparaturen halbiert, 130 Millionen Reparaturbonus
  • Fortführung des Luftreinhalteprogramms

Das kannst du tun

  • Kaufe bio, regional und saisonal ein!
  • Fahr mit Öffis 🙂
  • Spare Strom
  • Vermeide unnötigen Müll!
  • Wähle GRÜN

Person hält ein Schild mit Aufruf zum Klimaschutz in die Höhe

BESSERE LUFT FÜR EIN SAUBERES SALZBURG

Die konsequente Verringerung von Belastungen durch Lärm und Luftschadstoffe sind zwei Grundparameter für Gesundheitsvorsorge und Lebensqualität. Wir GRÜNE bekennen uns zum gesetzlichen Handlungsauftrag des Luftreinhalteprogramms und den darin angeführten Maßnahmen zur dauerhaften Reduktion von Stickstoffdioxiden und Feinstaub. Gesunde und saubere Luft gibt es nur mit weniger Schadstoffen.

 

Die Tempolimits entlang der Autobahn sind ein wichtiger Schritt dazu. Die Luftbelastung durch Stickoxide wurde deutlich gesenkt und auch die Lärmbelastung ist merklich weniger geworden. Auch wenn wir uns mit den flexiblen Tempolimits nicht überall beliebt gemacht haben: Die Gesundheit der Menschen war und ist uns wichtiger und sollte den minimalen Zeitverlust bei einer Temporeduktion mehr als rechtfertigen. Zur Entlastung von gesundheitsbelastendem Verkehrslärm müssen zukünftig leistbare und umweltverträglichere Mobilitätskonzepte forciert sowie Förderprogramme für aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen fortgesetzt werden.

 

Im Bereich der Abfallwirtschaft soll der Fokus weiterhin verstärkt auf Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft gerichtet werden. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei die wirksame Reduktion von Lebensmitteln im Abfall und eine Stärkung bzw. Wiedereinführung von Mehrwegsystemen. Mit dem neuen Abfallwirtschaftsgesetz sind wir diesem Ziel schon ein ganzes Stück nähergekommen: Auf Betreiben der GRÜNEN wurde darin unter anderem ein Mehrweggebot für Feste und Events verankert. Dies trägt maßgeblich zur Vermeidung von Plastikmüll bei.

KLIMASCHUTZ GEHT NUR GEMEINSAM

Wir sind in Salzburg auf einem guten Weg, wenn es um den Umwelt- und Klimaschutz geht. Damit dieser Weg auch konsequent weitergegangen wird, sind GRÜNE in Regierungsverantwortung wichtig. Denn auch  in Salzburg ist der Klimawandel längst Realität und die Wetterextreme werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

 

Darum brauchen wir eine landesweite »Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels«. In den letzten hundert Jahren ist die durchschnittliche Jahrestemperatur um ein Grad gestiegen. Die Auswirkungen bekommen wir jedes Jahr aufs Neue zu spüren: Hitzeperioden, die gerade älteren Menschen gesundheitliche Beschwerden bereiten, Waldbrände, landwirtschaftliche Ernteausfälle sowie Überschwemmungen und Hochwasser, um nur einige zu nennen. Es ist wichtig, auf diese Entwicklung gut vorbereitet zu sein und rechtzeitig Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen, um so die Klimafolgekosten zu senken. Mindestens genauso wichtig ist eine gute Aufklärung. Hierbei müssen alle Generationen miteinbezogen werden. Die Einführung einer Jugendklimakonferenz, bei der sich junge Menschen zum Thema Klimaschutz austauschen können, ist ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann. Klimaschutz und Energiewende können nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Dieses Jahrhundertprojekt ist für uns GRÜNE nur als umfassender Beteiligungsprozess denkbar. Denn letztlich sind es die Menschen in Salzburg, die maßgeblich zum Schutz  des Klimas und der Umwelt beitragen können.

 

Es liegt in der Entscheidung eines jeden einzelnen, beim Einkaufen, bei der Wahl zwischen individuellem  oder öffentlichem Verkehr, beim Hausbau oder beim Mülltrennen.

Voller Einsatz für Natur- und Artenschutz

Das Land Salzburg ist mit seinen Bergen, Wäldern und Seen ein wahres Naturjuwel, das unzähligen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bietet. Diesen Lebensraum gilt es zu bewahren und zu schützen. Die biologische Vielfalt ist die Grundlage für unser Leben, sie bildet in ihrer Gesamtheit die Basis für unsere Ernährung und fruchtbare Böden. Je höher die Artenvielfalt, desto anpassungsfähiger und widerstandsfähiger sind Ökosysteme bei Veränderungen wie zum Beispiel dem Klimawandel. Darum setzen wir GRÜNE uns konsequent für den Erhalt der Biodiversität in Salzburg ein. In unserer Regierungszeit haben wir zahlreiche Maßnahmen für den Schutz der Natur gesetzt. Ein Weg, den wir auch in den kommenden Jahren weiter beschreiten wollen. Wir GRÜNE bekennen uns zur Stärkung der Bürger*innen-Beteiligung in Sachen Umweltschutz und setzen uns für die rasche Umsetzung der Aarhus Konvention in den Salzburger Landesgesetzen für Naturschutz, Nationalpark, Jagd, Fischerei und Veranstaltungsrecht ein.

 

Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen, bedeutet für uns GRÜNE besonders sorgsam mit der begrenzten Ressource Boden umzugehen. Artenreiche Grünflächen und Streuobstwiesen müssen geschützt und wiederbelebt werden. Sie dienen mit ihrer Blütenvielfalt als Rückzugsräume vieler Arten und wirken dem dramatischen Insektensterben entgegen. Insekten sind die artenreichste Tiergruppe. Sie bilden das Fundament eines gesunden Ökosystems. Sie sind nicht nur die wichtigsten Pflanzenbestäuber, sondern regulieren auch Schädlinge und dienen zahlreichen anderen Arten als Nahrung.

 

Gerade in den Uferbereichen von Bächen und Flüssen leben unzählige, teils vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Durch Verbauungen und Begradigungen wurde den Flüssen und damit auch den dort lebenden Arten immer mehr Raum genommen. Wir wollen den Fließgewässern diesen Raum zurückgeben und Ufer und Auen wieder naturnah gestalten. Im Fall extremer Hochwasser sind immer öfter auch bebaute Flächen gefährdet, während gleichzeitig immer weniger Retentionsräume zur Verfügung stehen, die Wasser aufnehmen, zurückhalten und speichern können. Zusätzlich wird sich diese Situation durch den Klimawandel deutlich verschärfen.

KON­TAKT

Heinrich Schellhorn
Heinrich Schellhorn

Landeshauptmann-Stellvertreter, GRÜNER Landessprecher

[email protected]
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